Google My Business Kategorie: Welche du als Handwerker wählen musst
GMB Kategorie Handwerker: Welche Kategorie du wählen musst, damit Google dich den richtigen Kunden zeigt – und welche Fehler dich Aufträge kosten.
Veröffentlicht am 2026-06-15
Google My Business Kategorie: Welche du als Handwerker wählen musst
60 % aller Klicks im Google Local Pack gehen an genau drei Betriebe. Drei. Und einer der häufigsten Gründe, warum Handwerksbetriebe dort nicht auftauchen, hat nichts mit schlechten Bewertungen oder einer schwachen Website zu tun. Es liegt an einer falschen oder vagen Kategorie im Google-Business-Profil.
Eine falsche GMB-Kategorie Handwerker-Auswahl klingt nach einem kleinen Detail. Sie ist es nicht. Sie entscheidet darüber, bei welchen Suchanfragen Google dich überhaupt in Betracht zieht – und bei welchen du unsichtbar bleibst.
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Warum die Kategorie so viel Gewicht hat
Google nutzt deine Hauptkategorie als primäres Rankingsignal für lokale Suchen. Das bedeutet: Bevor Google Bewertungen, Öffnungszeiten oder deine Website bewertet, schaut der Algorithmus, ob deine Kategorie zur Suchanfrage passt.
Wer als Elektriker "Handwerker" als Hauptkategorie einträgt – weil das doch irgendwie alles abdeckt –, wird bei "Elektriker in [Stadt]" mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ranken. Der Begriff ist zu generisch. Google versteht nicht, was du konkret anbietest.
Umgekehrt: Wer präzise kategorisiert ist, wird von Google als relevanter Treffer eingestuft – und zwar genau dann, wenn ein potenzieller Kunde aktiv nach deiner Leistung sucht. Das ist kein organischer Streuverlust. Das ist Kaltakquise-Niveau ohne Kaltakquise.
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Hauptkategorie vs. Zusatzkategorien: Der Unterschied, der zählt
Dein Google-Business-Profil unterscheidet zwischen einer Hauptkategorie und bis zu neun Zusatzkategorien.
Die Hauptkategorie ist dein wichtigstes Signal. Sie sollte dein Kerngeschäft so präzise wie möglich beschreiben. Nicht das, was du auch noch machst – sondern das, womit du den größten Teil deines Umsatzes machst und wofür du gefunden werden willst.
Die Zusatzkategorien ergänzen dein Profil. Sie helfen Google zu verstehen, welche weiteren Leistungen du anbietest. Aber sie ersetzen keine starke Hauptkategorie.
Ein Beispiel aus der Praxis:
> Ein Malerbetrieb aus Dortmund hatte als Hauptkategorie "Bauunternehmen" eingetragen – weil der Chef früher auch Renovierungen im größeren Stil gemacht hatte. Suchanfragen wie "Maler Dortmund" oder "Malerarbeiten Innenausbau Dortmund" brachten kaum Sichtbarkeit. Nach der Umstellung auf "Malerbetrieb" als Hauptkategorie und gezielten Zusatzkategorien wie "Tapezierservice" und "Lackierer" stieg die Profilaufrufe innerhalb von sechs Wochen deutlich an.
Das ist kein Einzelfall. Es ist das direkte Ergebnis davon, wie Google lokale Relevanz bewertet.
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Die richtigen GMB-Kategorien für Handwerker – konkrete Beispiele
Hier sind gängige Gewerke mit empfohlenen Haupt- und Zusatzkategorien. Diese Liste ersetzt keine individuelle Prüfung, gibt dir aber eine solide Orientierung für die GMB-Kategorie-Handwerker-Auswahl:
Elektriker
- Hauptkategorie: Elektriker
- Zusatz: Elektroinstallationsservice, Sicherheitsalarmanlagenlieferant, Beleuchtungsgeschäft
- Hauptkategorie: Klempner oder Heizungsbauunternehmen
- Zusatz: Badezimmerrenovierungsunternehmen, Sanitäranlagenlieferant, Wartungsservice
- Hauptkategorie: Malerbetrieb
- Zusatz: Tapezierservice, Lackierer, Fassadenbauer
- Hauptkategorie: Zimmerei oder Tischlerei
- Zusatz: Möbelrestaurierungsservice, Holzbauunternehmen, Küchenmonteur
- Hauptkategorie: Dachdeckerbetrieb
- Zusatz: Abdichtungsunternehmen, Dachklempner, Spengler
- Hauptkategorie: Fliesenleger
- Zusatz: Badezimmerrenovierungsunternehmen, Marmor-Lieferant, Natursteinlieferant
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So findest du die optimale Kategorie für deinen Betrieb
Es gibt keinen offiziellen Google-Katalog zum Durchsuchen – zumindest nicht auf den ersten Blick. Aber es gibt einen einfachen Weg:
1. Öffne dein Google-Business-Profil und klicke auf „Profil bearbeiten". 2. Gehe zu „Unternehmenskategorie" und tippe dein Gewerk ein. 3. Google schlägt Kategorien in Echtzeit vor. Nimm die spezifischste Kategorie, die dein Kerngeschäft trifft. 4. Ergänze danach Zusatzkategorien für weitere Leistungen – aber maximal fünf bis sechs, damit das Profil fokussiert bleibt.
Zusätzlicher Tipp: Schau dir an, welche Kategorien deine stärksten lokalen Mitbewerber verwenden. Gib einfach die relevante Suchanfrage bei Google ein, klicke auf einen Konkurrenten im Local Pack und schaue auf sein Profil. Kategorien sind öffentlich sichtbar.
Wenn du deinen gesamten GMB-Auftritt systematisch optimieren willst, findest du den kompletten Überblick im Artikel Google My Business für Handwerker: Schritt-für-Schritt zur perfekten Präsenz – dort sind alle relevanten Stellschrauben zusammengefasst.
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Was du jetzt konkret tun solltest
Mach das noch heute – es dauert weniger als zehn Minuten:
- [ ] Logge dich in dein Google-Business-Profil ein
- [ ] Prüfe deine aktuelle Hauptkategorie: Ist sie spezifisch genug?
- [ ] Ergänze oder korrigiere Zusatzkategorien gezielt nach deinen tatsächlichen Leistungen
- [ ] Prüfe, ob Google neue Kategorien für dein Gewerk hinzugefügt hat
- [ ] Beobachte über die nächsten vier bis sechs Wochen die Profilaufrufe im Insights-Bereich
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Dein Google-Business-Profil kann einer der stärksten Kundengewinnungs-Kanäle deines Betriebs sein. Aber nur, wenn Google von Anfang an versteht, was du anbietest. Die Kategorie ist dafür der erste und wichtigste Schritt.
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