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Wie viel kostet Online-Marketing für Handwerker wirklich?

Online Marketing Kosten Handwerker: Ehrliche Zahlen zu Website, SEO, Google Ads & Co. Erfahre, was sich lohnt und wo du Geld sparen kannst.

Veröffentlicht am 2026-06-03

Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Warum es keinen Pauschalpreis gibt
  2. 2.Die einmaligen Kosten: Website und Grundlagen
  3. 3.Die laufenden Kosten: SEO, Ads und Social Media
  4. 4.Was lohnt sich für welchen Betrieb?
  5. 5.Worauf du beim Geldausgeben achten solltest
  6. 6.Fazit: Erst denken, dann zahlen

Wie viel kostet Online-Marketing für Handwerker wirklich?

Mal ehrlich: Wenn du nach Online-Marketing für deinen Betrieb fragst, bekommst du meistens schwammige Antworten. „Kommt drauf an." Oder eine Agentur knallt dir ein 2.500-Euro-Monatspaket auf den Tisch, ohne zu erklären, was du dafür bekommst.

Schluss damit. In diesem Artikel reden wir Klartext über die online marketing kosten handwerker wirklich tragen müssen – mit echten Zahlen, ohne Marketing-Geschwätz. Du sollst am Ende wissen, wofür du dein Geld ausgibst und was sich für deinen Betrieb tatsächlich lohnt.

Warum es keinen Pauschalpreis gibt

Bevor wir zu den Zahlen kommen: Die Kosten hängen von drei Dingen ab.

Erstens: Wo stehst du? Ein Betrieb ohne Website fängt bei null an. Wer schon online sichtbar ist, optimiert nur.

Zweitens: Wie groß ist dein Einzugsgebiet? Ein Elektriker, der eine 30.000-Einwohner-Stadt bedient, braucht weniger Budget als ein Dachdecker, der eine ganze Region abdecken will.

Drittens: Wie viel machst du selbst? Vieles kannst du in Eigenregie erledigen – das spart Geld, kostet aber Zeit. Und deine Zeit ist auf der Baustelle oft mehr wert.

Die ehrliche Wahrheit: Die online marketing kosten handwerker bewegen sich zwischen 0 Euro (wenn du alles selbst machst) und mehreren tausend Euro im Monat (Full-Service-Agentur). Schauen wir uns die einzelnen Posten an.

Die einmaligen Kosten: Website und Grundlagen

Hier startet fast jeder Betrieb. Eine professionelle Website ist deine Basis – ohne sie bringt der Rest wenig.

Website (einmalig):

  • Baukasten-Lösung (Jimdo, Wix) in Eigenregie: 0–300 €
  • Professionelle Website von Freelancer: 1.500–4.000 €
  • Website von Agentur (mit Strategie, Texten, Fotos): 4.000–10.000 €
Laufende Website-Kosten:
  • Domain & Hosting: 5–30 € im Monat
  • Wartung & Updates: 20–80 € im Monat
Mein Tipp: Spar nicht an der falschen Stelle. Eine Website, die auf dem Handy nicht funktioniert oder ewig lädt, kostet dich Aufträge. Aber du brauchst auch keine 10.000-Euro-Luxusseite mit Animationen – die merkt sich am Ende kein Kunde.

Google Unternehmensprofil (kostenlos): Das ist dein wichtigstes Werkzeug und kostet nichts außer Zeit. Hier solltest du auf jeden Fall selbst aktiv werden. Vollständige Daten, echte Fotos, regelmäßige Bewertungen – das bringt mehr als so manche teure Kampagne.

Die laufenden Kosten: SEO, Ads und Social Media

Jetzt wird's konkret. Hier verteilen sich die monatlichen Budgets.

Suchmaschinenoptimierung (SEO): SEO sorgt dafür, dass dich Kunden bei Google finden, ohne dass du für jeden Klick zahlst.

  • Selbst gemacht: 0 € (aber viel Lernaufwand)
  • Agentur-Betreuung: 300–1.500 € im Monat
  • Einzelne Optimierung als Projekt: 800–3.000 € einmalig
SEO ist ein Marathon, kein Sprint. Ergebnisse siehst du frühestens nach drei bis sechs Monaten. Dafür wirkt es langfristig – im Gegensatz zu Werbung, die sofort aufhört, wenn du nicht mehr zahlst.

Google Ads (bezahlte Anzeigen): Hier zahlst du fürs Klicken. Das Budget teilt sich in zwei Teile:

  • Werbebudget (geht direkt an Google): ab 300 € im Monat aufwärts
  • Betreuung durch Agentur: 200–600 € im Monat
Im Handwerk kann ein Klick zwischen 1 und 8 Euro kosten – je nach Gewerk und Region. Notdienste und lukrative Sanierungen sind teurer als Standardanfragen.

Social Media:

  • Selbst gemacht: 0 € (kostet nur Zeit)
  • Betreuung durch Agentur: 300–1.000 € im Monat
Ehrlich gesagt: Für die meisten Handwerksbetriebe ist Social Media nicht die erste Priorität. Wenn du eh schon wenig Zeit hast, steck dein Geld lieber in Website und Google.

Was lohnt sich für welchen Betrieb?

Damit du nicht im Nebel stocherst, hier drei realistische Szenarien.

Der Einsteiger (kleiner Betrieb, regional):

  • Google Unternehmensprofil: kostenlos
  • Einfache Website: 1.500–3.000 € einmalig
  • Laufende Kosten: 30–80 € im Monat
Budget: niedrig. Wirkung: oft überraschend gut, weil viele Mitbewerber das Google-Profil vernachlässigen.

Der Wachstumsorientierte (will mehr Anfragen):

  • Professionelle Website: 4.000–6.000 €
  • SEO-Betreuung: 400–800 € im Monat
  • Optional Google Ads: 500 € im Monat (Budget + Betreuung)
Budget: mittel. Sinnvoll, wenn du gezielt mehr und bessere Aufträge willst.

Der Marktführer (mehrere Standorte, große Region):

  • Full-Service-Marketing: 1.500–4.000 € im Monat
Budget: hoch. Lohnt sich nur, wenn deine Auftragsmargen das hergeben.

Welches Szenario zu dir passt, hängt von deinen Zielen ab. Einen umfassenden Überblick darüber, was wirklich Wirkung zeigt, findest du in unserem Leitfaden: [Online Marketing für Handwerker: Was wirklich funktioniert und was du weglassen kannst](https://www.handwerk-wird-gefunden.de/praxistipps/online-marketing-handwerker-leitfaden).

Worauf du beim Geldausgeben achten solltest

Egal, wie hoch dein Budget ist – diese Punkte schützen dich vor Fehlinvestitionen.

Frag immer nach Ergebnissen, nicht nach Aktivitäten. „Wir posten 3x die Woche" ist keine Leistung. „Wir bringen dir messbar mehr Anfragen" schon.

Verstehe, wofür du zahlst. Trenne Werbebudget (geht an Google) von Betreuungskosten (geht an die Agentur). Wenn jemand das vermischt, sei vorsichtig.

Lass dich nicht in lange Verträge zwingen. Seriöse Anbieter haben kein Problem mit kurzen Kündigungsfristen, weil sie von ihrer Arbeit überzeugt sind.

Rechne in Aufträgen, nicht in Kosten. Wenn du 600 Euro im Monat ausgibst und dadurch zwei zusätzliche Aufträge à 3.000 Euro bekommst, ist das keine Ausgabe – das ist eine Investition mit fettem Return.

Die online marketing kosten handwerker richtig einschätzen heißt: Du betrachtest nicht den Preis, sondern das Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis. Eine 300-Euro-Maßnahme, die nichts bringt, ist teurer als eine 800-Euro-Maßnahme, die deinen Kalender füllt.

Fazit: Erst denken, dann zahlen

Online-Marketing muss nicht teuer sein – aber es muss durchdacht sein. Fang mit den kostenlosen und günstigen Grundlagen an: Google-Profil und eine solide Website. Das holt schon erstaunlich viel raus.

Wenn das läuft, investierst du gezielt in SEO oder Ads. Verbrenn dein Geld nicht in Kanälen, die für deinen Betrieb keinen Sinn ergeben, nur weil sie gerade in Mode sind.

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