Was kostet eine Website für Handwerker? Baukasten, Freelancer und Agentur im Vergleich
Website kosten Handwerker: Was zahlt du wirklich für Baukasten, Freelancer oder Agentur? Ehrlicher Vergleich mit konkreten Zahlen – ohne Marketingblabla.
Dann kommt die nächste Frage: Was kostet das eigentlich?
Und da fängt das Chaos an. Baukasten-Angebote für 9 Euro im Monat. Freelancer, die 1.500 Euro verlangen. Agenturen, die mit 5.000 Euro aufwärts kalkulieren. Wer hat recht – und was brauchst du wirklich?
Dieser Artikel gibt dir klare Zahlen, erklärt die Unterschiede und hilft dir, die richtige Entscheidung für deinen Betrieb zu treffen.
Weiterführend: Website für Handwerker: Der ehrliche Leitfaden 2026
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Option 1: Baukasten-Website – günstig, aber mit Grenzen
Anbieter wie Jimdo, Wix oder Squarespace haben den Markt für Do-it-yourself-Websites groß gemacht. Du zahlst monatlich zwischen 10 und 30 Euro, wählst ein Template, ziehst Bilder rein und fertig.
Was du wirklich zahlst:
| Posten | Kosten pro Jahr | |---|---| | Basis-Abo (z. B. Jimdo Business) | ca. 180–360 € | | Eigene Domain | ca. 15–20 € | | Optionale Zusatzfunktionen | 0–120 € | | Gesamt (Jahr 1) | ca. 200–500 € |
Klingt gut. Der Haken: Du baust die Seite selbst. Das kostet Zeit – und Zeit ist bei einem laufenden Betrieb das knappste Gut überhaupt.
Dazu kommt: Baukasten-Websites sind SEO-technisch oft schwach. Ladezeiten, eingeschränkte technische Kontrolle und generische Templates machen es schwer, bei Google weit oben zu landen. Wer lokal gefunden werden will – und das ist für dich als Handwerksbetrieb das Entscheidende – wird mit einem Baukasten selten die Ergebnisse sehen, die er sich erhofft.
Für wen sinnvoll: Soloselbstständige, die ein sehr knappes Budget haben und bereit sind, ein paar Stunden in den Aufbau zu investieren – als kurzfristige Lösung, nicht als langfristige Strategie.
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Option 2: Freelancer – die goldene Mitte?
Ein Freelancer baut dir eine individuelle Website, meistens auf Basis von WordPress oder einem ähnlichen CMS. Die Preise variieren stark – je nach Erfahrung, Standort und Umfang.
Realistische Preisspannen:
| Leistung | Kosten (einmalig) | |---|---| | Einfache 5-Seiten-Website | 800–2.000 € | | Mit Kontaktformular, Google Maps, Impressum | 1.500–3.000 € | | Inkl. SEO-Grundoptimierung | 2.500–4.500 € | | Laufende Wartung (monatlich) | 50–150 € |
Hinzu kommen laufende Kosten für Hosting (ca. 5–15 Euro/Monat) und Domain.
Der Vorteil gegenüber dem Baukasten: Du bekommst etwas Individuelles. Jemand denkt mit, strukturiert die Seite sinnvoll und sorgt dafür, dass sie technisch sauber ist.
Das Risiko: Freelancer-Qualität schwankt erheblich. Manche liefern solides Handwerk, andere verschwinden nach der Abnahme von der Bildfläche – genau dann, wenn du Änderungen brauchst. Frag immer nach Referenzen aus dem Handwerksbereich und kläre vorab, wer nach dem Launch für Wartung und Updates zuständig ist.
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Option 3: Agentur – wenn du es professionell willst
Eine auf Handwerksbetriebe spezialisierte Agentur denkt nicht nur in Design, sondern in Ergebnissen: Wer findet dich bei Google? Welche Kunden sollen anrufen? Wie verwandelst du Besucher in Anfragen?
Typische Agentur-Pakete:
| Leistungsumfang | Kosten | |---|---| | Einsteigerpaket (Website + Basis-SEO) | 3.000–5.000 € einmalig | | Komplettpaket mit lokalem SEO | 4.000–8.000 € einmalig | | Monatliches Rundum-sorglos-Paket | 300–800 €/Monat |
Das klingt nach viel. Ist es auch – gemessen an den reinen Baukosten. Aber die Rechnung sieht anders aus, wenn du dir überlegst, was eine einzige Neukunde dir im Jahr wert ist.
Ein Heizungsbauer, der pro Auftrag 2.000 Euro Deckungsbeitrag erzielt und dank einer ordentlichen Website drei zusätzliche Aufträge pro Monat gewinnt, hat seine Investition in wenigen Wochen wieder drin. Genau das ist der Maßstab, an dem du Agenturkosten messen solltest – nicht der Vergleich mit dem 9-Euro-Baukasten.
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Was die Website-Kosten wirklich entscheiden: SEO und Auffindbarkeit
Über 61 Prozent der Handwerksbetriebe in Deutschland müssen laut aktuellen Zahlen aus 2026 Aufträge ablehnen – nicht weil die Nachfrage fehlt, sondern weil Personal fehlt. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer gefunden wird, hat Arbeit. Die Frage ist nur, ob die richtigen Kunden dich finden.
Eine Website ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Werkzeug zur Kundengewinnung. Und wie jedes Werkzeug entscheidet die Qualität darüber, ob sie ihren Job erledigt oder im Schrank verstaubt.
Was wirklich zählt:
- Lokales SEO: Taucht dein Betrieb auf, wenn jemand „Elektriker Hamburg-Eimsbüttel" googelt?
- Ladegeschwindigkeit: Websites, die länger als drei Sekunden brauchen, verlieren über die Hälfte der Besucher.
- Klare Handlungsaufforderung: Gibt es eine gut sichtbare Telefonnummer und ein einfaches Kontaktformular?
- Google-Bewertungen einbinden: Betriebe mit mehr als 50 Bewertungen und einem Schnitt ab 4,3 Sternen erscheinen deutlich häufiger in lokalen Suchergebnissen – deine Website sollte das unterstützen, nicht ignorieren.
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Website-Kosten für Handwerker: Die ehrliche Zusammenfassung
Wenn du fragst, was eine Website für Handwerker kostet, lautet die ehrliche Antwort: Das kommt darauf an, was sie leisten soll.
Eine Visitenkarten-Website, die niemand findet, kann 200 Euro kosten – und ist trotzdem zu teuer, weil sie nichts bringt. Eine professionelle Agentur-Lösung kann 5.000 Euro kosten – und zahlt sich aus, wenn sie dir monatlich neue Aufträge bringt.
Die entscheidende Frage ist nicht: „Was kostet mich die Website?" – sondern: „Was kostet es mich, wenn ich weiter ohne eine gute Website arbeite?"
Wenn du das für deinen Betrieb konkret durchrechnen willst oder wissen möchtest, welche Lösung zu deiner Situation passt, dann melde dich bei uns.
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