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Handwerker-Website selbst prüfen: Die 10-Punkte-Checkliste

Prüfe deine Handwerker-Website selbst. 10 konkrete Punkte, die über Kundenanfragen und Google-Rankings entscheiden – ohne Agentur-Sprech.

Veröffentlicht am 2026-05-25

Inhaltsverzeichnis
  1. 1.1. Lädt deine Website schnell genug?
  2. 2.2. Funktioniert deine Website auch auf dem Smartphone?
  3. 3.3. Kann der Kunde dich direkt kontaktieren?
  4. 4.4. Sprechen deine Texte die richtigen Kunden an?
  5. 5.5. Zeigst du konkrete Ergebnisse, nicht nur Versprechen?
  6. 6.6. Wissen deine Besucher, welche Leistungen du anbietest?
  7. 7.7. Ist deine Website für Google sichtbar?
  8. 8.8. Hast du eine aussagekräftige Impressum und Datenschutzerklärung?
  9. 9.9. Nutzt du deine Website, um neue Mitarbeiter zu gewinnen?
  10. 10.10. Misst du, ob deine Website überhaupt funktioniert?
  11. 11.Welche Punkte brauchst du am meisten anzupassen?

Handwerker-Website selbst prüfen: Die 10-Punkte-Checkliste

Deine Website soll dir Kunden bringen – nicht nur schön aussehen. Das Problem: Viele Handwerker-Websites erfüllen genau das nicht. Sie sind entweder veraltet, laden langsam oder zeigen gar nicht, worum es wirklich geht.

Die gute Nachricht: Du musst dafür keinen Experten bezahlen. Mit dieser Checkliste prüfst du deine Website selbst und identifizierst die größten Baustellen. Los geht's.

1. Lädt deine Website schnell genug?

Fakt: Wenn deine Website länger als 3 Sekunden lädt, springen 40% der Nutzer ab. Das heißt: potenzielle Kunden sind weg, bevor sie überhaupt etwas sehen.

Das prüfst du so:

  • Geh auf [PageSpeed Insights](https://pagespeed.web.dev/)
  • Gib deine Website-URL ein
  • Notiere die Werte für Mobil und Desktop
Die Zielwerte sollten sein:
  • Mobil: mindestens 50 Punkte (besser: über 75)
  • Desktop: mindestens 70 Punkte
Wenn deine Website deutlich darunter liegt: Das ist oft ein schneller Fix. Große Bilder komprimieren, unnötige Plugins raus – das macht oft den Unterschied.

2. Funktioniert deine Website auch auf dem Smartphone?

65% der Handwerker-Website-Besucher nutzen heute ein Smartphone. Wenn deine Website dort nicht funktioniert, verlierst du zwei Drittel deiner potenziellen Kunden.

Das prüfst du so:

  • Öffne deine Website auf deinem eigenen Handy
  • Sind die Texte lesbar ohne Zoom?
  • Kann man die Navigation antippen ohne zu verrutschen?
  • Funktionieren alle Links?
  • Kann man das Kontaktformular ausfüllen?
Wenn hier mehrere Dinge schiefgehen: Deine Website ist nicht mobil-responsive. Das muss behoben werden – das ist nicht optional.

3. Kann der Kunde dich direkt kontaktieren?

Das ist keine Design-Frage, das ist eine Business-Frage. Wenn Kunden nach 30 Sekunden nicht wissen, wie sie dich anrufen oder schreiben können – perfekt für deinen Konkurrenten.

Das prüfst du so:

  • Gibt es auf JEDER Seite einen Weg, dich zu kontaktieren?
  • Ist deine Telefonnummer sichtbar (nicht versteckt)?
  • Ist dein Kontaktformular auf mobilen Geräten ausfüllbar?
  • Antwortest du auf Anfragen innerhalb von 24 Stunden?
Der bessere Standard: Telefonnummer und E-Mail sollten von überall aus mit einem Klick erreichbar sein. Ein Kontaktformular zusätzlich – okay. Aber die direkte Nummer muss sichtbar sein.

4. Sprechen deine Texte die richtigen Kunden an?

Viele Handwerker-Websites reden über sich selbst. „Wir sind seit 20 Jahren im Geschäft… wir haben die besten Mitarbeiter… wir lieben unsere Arbeit…"

Das interessiert keinen. Kunden fragen sich: Was habe ich davon?

Das prüfst du so:

  • Öffne deine Startseite
  • Lies die ersten 3 Absätze
  • Beantworte diese Frage: Verstehe ich in 10 Sekunden, welches Problem dieser Betrieb löst?
Wenn nicht: Umschreiben. Die beste Startseite für einen Dachdecker liest sich so:

„Du brauchst dein Dach repariert und willst keinen Stress? Wir kümmern uns um deine Reparatur, geben dir einen festen Termin und machen keine versteckten Mehrkosten. Jährlich 200+ zufriedene Hausbesitzer in der Region."

Besser? Definitiv.

5. Zeigst du konkrete Ergebnisse, nicht nur Versprechen?

Ein „Hochwertige Qualitätsarbeit" nützt niemandem. Zahlen, Fakten, Vorher-Nachher – das ist überzeugend.

Das prüfst du so:

  • Hast du auf deiner Website Vorher-Nachher-Fotos?
  • Stehen konkrete Zahlen dort? (z.B. „Durchschnittliche Energieeinsparung: 30%" für einen Isolierungsbetrieb)
  • Gibt es Kundenbewertungen oder Referenzen?
  • Kann man sehen, welche Materialien/Techniken du nutzt?
Konkrete Ziele:
  • Mindestens 3 Projekt-Fotos oder Referenzen
  • Mindestens eine Zahl, die deine Leistung beweis (Kundenanzahl, Zeitersparnis, Qualitätsmerkmal)
  • Positive Bewertungen sichtbar machen

6. Wissen deine Besucher, welche Leistungen du anbietest?

Wenn ein potenzieller Kunde nicht sofort sieht, dass du genau das machst, was er braucht – weg ist er.

Das prüfst du so:

  • Zähle, wie viele verschiedene Leistungen du anbietest
  • Gibt es für jede eine eigene Seite oder einen ausführlichen Abschnitt?
  • Findet man diese Seiten leicht vom Menü aus?
Beispiel für einen Klempner:
  • Wasserleitungen
  • Heizungsanlagen
  • Badezimmer-Installation
  • Wartung & Notfall-Service
Jede sollte ihre eigene Seite haben. Mit echten Beispielfotos, Preisinfos (oder mindestens Erklärung, wie die Preise entstehen) und klarem Ablauf.

7. Ist deine Website für Google sichtbar?

Wenn Google deine Website nicht findet, gibt es kein Ranking. Punkt.

Das prüfst du so:

  • Gib „site:deinedomain.de" in Google ein
  • Erscheint deine Website in den Ergebnissen?
  • Gib mehrere deiner Leistungen + Region in Google ein (z.B. „Dachdeckerei Berlin")
  • Findest du deine Website auf Seite 1 oder 2?
Realistische Erwartung:
  • Seite 1 (Top 10): Das ist das Ziel. Das bringt echte Anfragen.
  • Seite 2-3: Du wirst gefunden, aber nicht oft
  • Nicht sichtbar: Grosses Problem – da muss was passieren

8. Hast du eine aussagekräftige Impressum und Datenschutzerklärung?

Das ist nicht spannend, aber rechtlich bindend. Fehlende oder fehlerhafte Impressums kosten dich schnell hohe Bußgelder.

Das prüfst du so:

  • Ist dein Impressum vom Menu aus erreichbar?
  • Stehen dort alle Infos: Name, Adresse, Telefon, Steuernummer/USt-ID?
  • Gibt es eine Datenschutzerklärung?
  • Sind diese Seiten aktuell?

9. Nutzt du deine Website, um neue Mitarbeiter zu gewinnen?

Der zweite große Kundenpool sind deine zukünftigen Mitarbeiter. Eine gute Website zeigt: Hier will ich arbeiten.

Das prüfst du so:

  • Gibt es auf deiner Website eine Seite zum Thema Karriere/Mitarbeiter?
  • Wird dort deine Unternehmenskultur sichtbar?
  • Stehen dort offene Stellen?
  • Können Bewerber direkt kontakt aufnehmen?
Die Realität: Viele Handwerksbetriebe nutzen ihre Website zu 0% für Recruiting. Das ist Verschwendung.

10. Misst du, ob deine Website überhaupt funktioniert?

Keine Zahlen = keine Fakten. Du brauchst zu wissen:

  • Wie viele Besucher kommen?
  • Von wo kommen sie? (Google, direkt, Social Media?)
  • Was machen sie auf deiner Website?
  • Wie viele Kontaktanfragen kommen über die Website rein?
Das prüfst du so:
  • Hast du Google Analytics oder ein ähnliches Tool installiert?
  • Guckst du da regelmäßig rein?
  • Weißt du, wie viele Anfragen im letzten Monat über die Website kamen?
Falls du das nicht weißt: Das ist Punkt 1 auf der To-Do-Liste. Ohne diese Zahlen schießt du im Dunkeln.

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Welche Punkte brauchst du am meisten anzupassen?

Guck dir die 10 Punkte an und mark dir die 3, die am schlimmsten sind. Nicht alle auf einmal angehen. Das scheitert immer.

Die beste Reihenfolge: 1. Probleme mit Geschwindigkeit & Mobil-Darstellung (das sind meist schnelle Fixes) 2. Kontakt-Informationen überall sichtbar machen 3. Texte umschreiben, so dass klar wird: Das ist genau die Lösung, die ich brauche 4. Projekte und Bewertungen hinzufügen 5. Google Analytics aufsetzen und beobachten

Wenn du nicht weißt, wie du diese Punkte umsetzen sollst – oder wenn du merkst, dass deine Website ein größeres Problem ist: Das ist genau unser Job. Bei [handwerk-wird-gefunden.de](https://www.handwerk-wird-gefunden.de) helfen wir Handwerksbetrieben, ihre Website zu einer echten Kundengewinnungsmaschine zu machen.

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